Nervenwurzelbehandlung Schmerzzentrum

Nervenwurzelbehandlung an der Wirbelsäule

Nervenwurzelbehandlung an der Wirbelsäule

 

Wirbelsäulen bedingte Schmerzen können von verschiedenen Strukturen wie z. B. der Wirbelgelenke, der Bandscheiben oder der Nervenstrukturen ausgehen und sind, gerade wenn sie chronisch verlaufen, schwer zu diagnostizieren.


Der Begriff Radikulopathie leitet sich vom Lateinischen Radix für Wurzel ab. Die Radikulopathie beschreibt eine Schädigung oder eine Reizung einer Nervenwurzel und kann auf allen Höhen der Wirbelsäule auftreten, jedoch vermehrt im unteren Bereich.

 

Kurzes Einmaleins:

Halswirbelsäule (zervikal)

Brustwirbelsäule (thorakal)

Lendenwirbelsäule (lumbal)

Kreuzbeinwirbelsäule (sakral)


Symptome der Radikulopathie (unabhängig der Höhe)

Beschwerden und Schmerzen im Bereich der Nervenwurzel-Versorgung (häufig einseitig) mit bspw. Empfindungsstörungen, Taubheitsgefühl, Kribbeln oder/und motorischen Problemen mit subjektivem Kraftverlust treten häufig auf. Persistierende und starke Schmerzen können die Bewegungsfreiheit des Patienten stark einschränken und zu chronifizierten Beschwerden mit depressiven Verstimmungen führen.

 

Zervikale Radikulopathie 

Hier handelt es sich um eine Erkrankung, bei der eine Reizung einer oder mehrerer Nervenwurzeln an der Halswirbelsäule vorliegt. Die daraus resultierenden Beschwerden können von der Halswirbelsäule über die Schultern, die Ober- und Unterarme, in die Hände und bis in die Fingerspitzen ausstrahlen. Je nach Versorgungsgebiet der Nerven variiert die Missempfindung. 

 

Lumbale Radikulopathie 

Hier handelt es sich um eine Erkrankung, bei der eine Reizung einer oder mehrerer Nervenwurzeln an der Lendenwirbelsäule vorliegt. Die daraus resultierenden Beschwerden können von der Lendenwirbelsäule über die Hüfte, die Ober- und Unterschenkel bis in die Füsse ausstrahlen. Je nach Versorgungsgebiet der Nerven variiert die Missempfindung. 

 

Ursachen

Ursachen für eine Radikulopathie können vielfältiger Natur sein. Vor allem krankheitsbedingte Veränderungen der Wirbelsäule mit Schädigung der Nervenwurzeln sind hier anzumerken.

 

Beispiele hierfür sind:

Stenosen (Bandscheibenvorfälle/Diskushernien)

Degenerative und entzündliche Veränderungen der Knochen (Arthritis)

Autoimmunologische und/oder infektiöse Entzündungen 

Frakturen und Traumata

Tumore (gut- und bösartig)

 

Diagnose und Untersuchungen bei einer Radikulopathie
Um eine Radikulopathie zu diagnostizieren, werden zunächst in einem Patientengespräch und anhand der Krankengeschichte die Symptome fundiert abgeklärt und eine körperliche Untersuchung durchgeführt. Im weiteren werden ggf. bildgebende Massnahmen angeordnet (Röntgen, MRI). Zusätzliche neurologische Untersuchungen werden im Hause zugewiesen. 

Die Radikulopathie tritt besonders häufig im mittleren und höheren Lebensalter auf. Oftmals ist sie der Grund für eine Arbeitsunfähigkeit oder für eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit.

 

Behandlung

In der Regel beginnt der Hausarzt mit der Behandlung wie bspw. der Verschreibung physiotherapeutischer Massnahmen und medikamentöser Einstellung.

 

In unserer Praxis in der Dufourstrasse 11 in Basel betreuen wir Patientinnen und Patienten ambulant. Die Interventionelle Schmerztherapie umfasst sog. invasive Behandlungsformen, die Schmerzen mittels Infiltrationen direkt am Ursprung behandeln. Infiltrationen werden eingesetzt, wenn konservative Therapieformen wie Schmerzmedikamente und Physiotherapie nicht die gewünschte Besserung erzielen.

 

Im Rahmen der Schmerztherapie der Wirbelsäule setzen wir im Schmerzzentrum am Kunstmuseum Basel unter Ultraschall- oder Röntgen-Kontrolle Infiltrationsverfahren ein, die es erlauben, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente exakt an den Ort der Schmerzquelle zu platzieren, um so die Schmerzleitung zu reduzieren oder zu unterbinden. 

Die Umspülung der Nervenwurzeln, die durch die Zwischenwirbellöcher in den Wirbelkanal eintreten, dient als ‚periradikuläre Therapie’ der Behandlung von meist in die Extremitäten ausstrahlenden Schmerzen bei Bandscheibenvorfällen oder degenerativen, knöchernen Engen.

Die Durchführung erfolgt im zentrumseigenen Praxis-OP vor Ort.

 

Im weiteren bieten wir zur Behandlung und Schmerzlinderung weitere Therapieformen in Kombination mit aktiven Verfahren und/oder zusätzlicher naturheilmedizinischer Begleitung an.

Hier finden Sie weiterführende Information über Komplementärmedizin im Schmerzzentrum am Kunstmuseum. 

 

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